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Lunapark21 Nr. 6 - Sommer 2009

 

Wirtschaft in Ton und Bild

Billionen für die Banken, Milliarden für Betonverdichtung, Kapitalkonzentration und Jobabbau – und doch ist ein Ende der Krisen nicht absehbar. Nur eins scheint sicher: Wer dafür zahlen muss. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn der Staat wird die enormen Ausgaben wieder wettmachen wollen. Zum Beispiel durch den weiteren Verkauf öffentlichen Eigentums wie Krankenhäuser – oder die Privatisierung der Deutschen Bahn. Gibt es dazu Alternativen? Und wie müsste eine Wirtschaft aussehen, die allen dient?

Vortrag von Winfried Wolf zum Thema Finanz- und Wirtschaftskrise am 31. März in Konstanz (auf Einladung der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten Union (dju), der Linkspartei, Seemoz, und ver.di).

Zur attac-Webseite mit den Vorträgen.

Download der einzelnen Vorträge als mp3-Dateien: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 (Rechtsklick auf Link und "Ziel speichern unter" wählen)

 

Telepolis-Interview mit Winfried Wolf, Sprecher des Bündnisses Bahn für Alle und Chefredakteur von Lunapark21, über die Pannen-Serie bei der Bahn und ihren geplanten Börsengang:

1. Teil: "Materialüberlastung ist das falsche Wort"
2. Teil: "Die Bahn fährt generell auf Substanz, auf Verschleiß"

 

cash,crash & crisis (podcast)

Auf Einladung des Zukunftsforums der Gewerkschaften Mannheim und attac am 20.Januar 2009 gehaltener Vortrag von Winfried Wolf.

 

 

So klingt die Finanzkrise

Kursverläufe werden gemeinhin als "Berge" und "Täler" veranschaulicht. Der Komponist Johannes Kreidler hat daraus Melodien gemacht, indem er die Kurswerte als Tonhöhen interpretierte. Die Finanzkrise klingt damit durchaus beschwingt, wenn auch die Melodien meist abwärts gehen...

 

Aktuelle Veranstaltungshinweise sind auf unserer Seite Rummelplatz zu finden.

 

Zuletzt im LunaLog

Winfried Wolfs Notizen zur Lage


2.6.2009GeneralMoneyPleite

Die am 1. Juni 2009 in Kraft getretene Insolvenz von GM stellt einen tiefen Einschnitt in der Wirtschaftsgeschichte dar. Die General Motors Corp, kurz GM genannt, war nicht nur die Verkörperung des US-Kapitalismus. Der Konzern war  Jahrzehnte lang ein Vorbild für des modernen Kapitalismus des 20. Jahrhunderts. Dieses Unternehmen schlicht als″Dinosaurier″, seine Pleite bloß als Ausdruck der US-Krise hinzustellen, ist zu kurz gegriffen. ...Weiterlesen

22.5.2009Opel als Ramschware. Oder: Was sage ich nur am kommenden Montag in Rüsselsheim?

Am Montag, dem 25. Mai, findet in Rüsselsheim in der Stadthalle – naja und immerhin: im ″Lasalle-Saal″ dieser Örtlichkeit eine Veranstaltung zur Lage bei Opel statt. Neben der Vorsitzenden des Vertrauensleutekörpers, Nicole Mey, soll ich dort sprechen. Dazu vorab mal ein paar Überlegungen. ...Weiterlesen

20.3.2009U-Bahnen: Von London über Moskau und Mexico D.F. zurück nach Köln

Das Thema „Kölner U-Bahn“ lässt mich seit Veröffentlichung  des letzten Lunalogs nicht los. War das nicht eine fundamentalistische – ziemlich überzogene – Kritik am U-Bahn-Bau, so der eine und andere engagierte Zwischenruf?...Weiterlesen

8.3.2009Köln, Severinstrasse: Die politische Ökonomie des U-Bahnbaus

Beim Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln ist der durch die Dokumenten-Vernichtung bewirkte Gedächtnisverlust besonders beklagenswert. Es gibt aber auch einen bewußt herbeigeführten Gedächtnisverlust: den hinsichtlich der (Un-) Sinnhaftigkeit des U-Bahnbaus...Weiterlesen

5.12.2008Autobranche-Krise als Vorbote der Weltwirtschaftskrise

So war es in allen Krisen seit Mitte der 1970er Jahre: Der internationale Fahrzeugbau ist Vorreiter der Krisen. 2008/2009 gibt es in dieser Branche einen Einbruch wie nie zuvor. Just so droht die weltweite Krise auszufallen: gekennzeichnet von einer einmaligen Tiefe. ...Weiterlesen

19.11.2008Retten Obama-Merkel GM-Opel?

Mit GM steht der weltweit zweitgrößte Autokonzern vor der Pleite. Eine Opel-Rettung ohne eine GM-Rettung kann es nicht geben...Weiterlesen