Das Folterzentrum der USA auf Kuba


Von der US-Kolonie Kuba zu Guantanamo als Stachel im Fleisch der kubanischen Revolution

Ort und Zeit:

Ort: US-Marinestützpunkt Guantanamo, Kuba

Größe: 117,6 Quadratkilometer

Charakter: Seit Juni 1898 unterhalten die USA hier einen militärischen Stützpunkt trotz des und gegen den andauernden Protest der kubanischen Regierung. 9000 Soldaten sind in Guantanamo stationiert. Für sie und ihre Familien gibt es allerlei Annehmlichkeiten, darunter ein Kino. In einem Touristenshop sind Souvenirs, unter anderem T-Shirts und Kaffeetassen zu kaufen.

Besonderes: Im Jahr 2002 wurde die Basis um ein Hochsicherheitsgefängnis erweitert, in dem völkerrechtswidrig hunderte Menschen unter Folterbedingungen festgehalten werden. Selbst der Oberste Gerichtshof der USA die Haftbedingungen für illegal. Dennoch ist das Lager bis heute „open for business“.

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Eleanor Marx


Eine Pionierin der britischen und internationalen Arbeiterbewegung

Sechs Kinder brachte das Ehepaar Marx Zeit seines Lebens auf die Welt; vier davon Töchter. Vier starben noch im Kindesalter. Drei Töchter hinterließen in der internationalen Arbeiterbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts ihre Spuren. Jenny Caroline engagierte sich in Frankreich. Jenny Laura kämpfte über Jahrzehnte an der Seite ihres späteren Mannes Paul Lafargue und übersetzte die Schriften von Karl Marx ins Französische.

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Jahrhunderte im Dienst des Kapitals

Die City of London – exterritoriale Finanzmachtzentrale

Die Grenzen der City werden von silbernen Drachenstatuen spirituell beschützt. Wahrscheinlich sollen so Dämonen, Steuerprüfer und revolutionäre Sozialisten von dem Finanzplatz ferngehalten werden. Im Norden grenzt der Bezirk Islington an die City of London an. Hier hat Labour-Parteichef Jeremy Corbyn seine Sozialbauwohnung und seinen Wahlkreis. Die Dämonen sind der City also näher als ihr lieb sein kann.

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Bündnis von Labour und Tories zwecks Privatisierung

Die Devolutionspläne der britischen Regierung für Greater Manchester

Christian Bunke in Lunapark21 – Heft 30

Wie man sich als politische Kraft selbst ins Abseits schießt, konnte man im vergangenen Jahr am Beispiel der Labour-Partei in Schottland beobachten. Ihr Bündnis mit den Konservativen gegen die schottischen Unabhängigkeitspläne bezahlte Labour mit Massenaustritten und dem Verlust aller schottischen Parlamentssitze bis auf einen im Londoner Unterhaus. Die große Mehrheit jener, die in Schottland für die Unabhängigkeit stimmten, taten dies mit der Hoffnung auf eine Befreiung von Austeritätspolitik, Privatisierung und Armut. Labour wurde abgestraft, weil sie während des Referendums eine große Koalition mit den Tories eingingen.

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NHS vor Privatisierung

Britische Regierung will staatliches Gesundheitssystem zerschlagen
Christian Bunke. Lunapark21 – Heft 22

Die umstrittenste Maßnahme der konservativ-liberaldemokratischen britischen Regierung ist die geplante Privatisierung des staatlichen Gesundheitssystems National Health Service (NHS). Das Vorhaben ist so kontrovers, dass Regierungsmitglieder immer noch behaupten, Privatisierungen stünden nicht auf der Agenda. Doch genau das ist der Fall. Wird der Plan umgesetzt, dann fällt eine der größten sozialen Errungenschaften Großbritanniens, wenn nicht Europas.

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