Europa wählt – die Krise. kolumne winfried wolf

Schwelbrand in allen Stockwerken – mit brandgefährlichen politischen Folgen
Lunapark21 – Heft 25

Noch nie gab es in Europa eine Wirtschaftsperiode, die offiziell als Konjunkturaufschwung definiert wird, in deren Verlauf es jedoch zu einer Intensivierung der Krisenerscheinungen kommt. Einmalig dürfte auch der Umstand sein, dass diese verallgemeinerte Krisensituation von der großen Mehrheit der EU-Bevölkerung durchaus wahrgenommen wird, dass jedoch in den europäischen Kernregionen Deutschland, Österreich, Niederlande, Skandinavien und, abgeschwächt bereits, in Frankreich ein höchst trügerisches Bild relativer Stabilität herrscht.

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Das „gemeinsame Erbe“ wird verspielt

Seerecht, Imperialismus und Rohstoffpolitik
Winfried Wolf. Lunapark21 – Heft 25

Rohstofffragen waren im Kapitalismus schon immer Machtfragen. Und die Frage, wer die Weltmeere kontrolliert, führte noch immer zur jeweiligen Hegemonialmacht – zu Holland, Großbritannien oder zu den USA.

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Toter Mandela, guter Mandela. kolumne winfried wolf

Die deutsche Verantwortung für das Apartheid-Regime und den Atomstaat Südafrika
Lunapark21 – Heft 24

Nach Nelson Mandelas Tod ließ Barack Obama in den USA die Flaggen auf halbmast setzen. Er pries Mandela als „Mann des Friedens“. Der US-Präsident entscheidet mehrmals im Monat darüber, welche Menschen völkerrechtswidrig mit US-Drohnen getötet werden – nicht zuletzt auf afrikanischem Boden.

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Europas Autoindustrie: Go East!

Wander-Pokal für das Wander-Kapital
Winfried Wolf. Lunapark21 – Heft 24

Der Anteil Europas am Weltautomobilbau, der bis in die 1980er Jahre angestiegen war, ist seit gut eineinhalb Jahrzehnten deutlich rückläufig. Wobei hier nicht die Rede ist vom Absatz in Europa – dieser ist nicht nur rückläufig, sondern eingebrochen.

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„Gold spielt in der Globalisierung keine Rolle mehr – Der hohe Goldpreis ist Panikmache und Spekulation“. quartalslüge

Winfried Wolf. Lunapark21 – Heft 23

Gold spiele für die heutige globale Ökonomie keine maßgebliche Rolle mehr. Es klappe doch ganz prima ohne eine Goldbindung der Währung. Oder, wie man es einigermaßen zugespitzt auf dem linken Internet-Portal „Telepolis“ lesen konnte: „Mit dem (angeblich) wertlosen Papiergeld dauert zumindest in Europa die längste kriegs- und krisenfreie Periode der Weltgeschichte an.“[1]

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Vom Wert der Arbeit. kolumne winfried wolf

US-Finanzkrise, das Gold und das Goldminen-Arbeitsheer
Lunapark21 – Heft 23

„Closing Time – Dienstschluss“ – so lautet am 1. Oktober die Seite-1-Überschrift in US TODAY, der größten US-amerikanischen Tageszeitung. Am gleichen Tag meldet die Financial Times „Sackgasse beim US-Haushalt setzt Aktienkurse unter Druck“. Im Kleingedruckten auf Seite 25 wird in dieser Londoner Wirtschaftszeitung notiert: „Gold – 1326,50“. Gemeint: 31,1 Gramm – eine Feinunze – Gold kosten derzeit 1326,50 US-Dollar.

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