Edathy, das BKA und die Ökonomie der Aufmerksamkeit. seziertisch nr. 162

Georg Fülberth. Lunapark21 – Heft 25

Der von dem Philosophen Georg Franck 1998 geprägte Begriff „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ (auch: „Aufmerksamkeitsökonomie“) hat seine am leichtesten fassbare operative Bedeutung in der Werbebranche, aber auch im politischen Geschäft.

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Fernsehen alternativ

Kontext TV – die anderen Nachrichten
Simone Holzwarth. Lunapark21 – Heft 24

„Wir versuchen nicht, das Mainstream-Fernsehen zu imitieren mit seinen kurzen Nachrichtenhäppchen und Talkrunden, in denen keine größeren Zusammenhänge erkennbar werden.“ Fabian Scheidler, einer der Macher bei Kontext TV, formuliert diese Zielvorgaben für die Internet-basierte TV-Nachrichtensendung.

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Mach mit, mach’s nach, mach’s besser.

Solidarisch arbeiten heute. Ein Buch zum Versuch
Sebastian Gerhardt. Lunapark21 – Heft 24

Je länger eine Krise dauert, um so eher wollen Menschen auch wieder etwas Positives lesen. Denn die trotzige Freude über die Schwierigkeiten der Reichen und Mächtigen findet ihr Ende, wenn die Leute in den Blick kommen, denen diese Schwierigkeiten ihr Leben kaputt machen.

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Echt Cool: Don Q in Landstuhl

Don Quichotes Kampf gegen die Windmühlen der Globalisierung
M. Lupinsky. Lunapark21 – Heft 24

1. November im Essener Grillo-Theater. Uraufführung von Tariq Alis „Die neuen Abenteuer des Don Quichote“ – ein höchst lustvolles, originelles, hervorragend inszeniertes und vom Publikum begeistert gefeiertes Antiglobalisierungsstück.

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In guter Gesellschaft

Pit Wuhrer. Lunapark21 – Heft 23

In den USA gibt es die kritische Zeitschrift Mother Jones (gegründet 1976), die Wochenzeitung The Nation (gegründet 1876) und Labor Notes, das 1976 erstmals erschienene Magazin für Aktivistinnen und Aktivisten, die – so das Motto – „die Bewegung wieder in die Arbeiterbewegung bringen“ wollen. In Britannien genießen die Analysen der Zweimonatsschrift New Left Review (gegründet 1960) mittlerweile einen legendären Ruf. Und auch das seit 1977 drei Mal im Jahr publizierte Organ der britisch-irischen Conference of Socialist Economists – Capital & Class – findet weiterhin eine interessierte Leserschaft.

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Reichtum – mehr als genug

Eine Ausstellung im Dresdner Hygienemuseum will undogmatisch die Faszination am Reichtum thematisieren
Simone Holzwarth. Lunapark21 – Heft 23

„The World“ ist ein Luxus-Schiff, auf dem 160 Superreiche dauerhaft wohnend durch die Welt schippern. Seit 2003 lassen sie sich hier rundumversorgen mit allen Annehmlichkeiten eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes, mit dem Unterschied, dass ihre Kreuzfahrt nicht endet, sondern ihre Art zu leben ist. Ein abgeschotteter Luxus-Kosmos für sich, Reichtum um des Reichtums willen.

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Piratenökonomie – Bekennend liberal

Aus Lunapark21 – Heft 19

Der Piratenpartei Deutschland wird immer wieder vorgehalten, dass sie in ihrem bislang noch rudimentären Programm keine Aussagen zur Wirtschaftsordnung treffe. Sie hat dies selbst eingeräumt und bemüht sich um eine Komplettierung. Zugleich hat sie bereits jetzt Aufmerksamkeit mit ihren Forderungen zum geistigen Eigentum erregt. Ihr Vorsitzender legt Wert auf die Feststellung, es handele sich nicht um eine sozialistische, sondern um eine liberale Partei.

Es zeichnen sich also Koordinaten ab, in die sich auch ein künftiges Wirtschaftsprogramm

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Der lange Marsch. Subjektiver Bericht über eine Chinareise

Aus Lunapark21 – Heft 19

Es war eine politische Reise durch die Volksrepublik: Hongkong, Shenzhen, Guangzhou (Kanton), Guilin, Kunmin, Xian, Yan’an, Nanking, Shanghai und schließlich Peking. „Neues Deutschland lädt Sie ein, nach 78 Jahren den historischen Langen Marsch nachzuvollziehen und zu erleben, wie weit China auf dem ‚neuen langen Marsch‘ zu einer führenden Wirtschaftsmacht gekommen ist“. So der Reiseprospekt.

Wir hatten uns mit der Lektüre des legendären Artikels von Perry Anderson „Zwei Revolutionen“ vorbereitet. Andersen vergleicht dort

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