Nun haben selbst die Hunde den Rassismus im Stich gelassen – um es geschlechtsneutral auszudrücken. Und das, nachdem sich bereits die Neandertaler abgewandt haben.
Was ist geschehen? Forscher:innen befragten Hundebesitzer:innen, ob die äußeren Merkmale der Tiere mit deren Verhalten korrelieren. Am Ende hatten sie Informationen über mehr als 18.000 Hunde erhalten, von denen fast die Hälfte „reinrassig“ war. Durch Analyse des Erbgutes bekamen sie heraus, welche Bereiche im Erbgut mit bestimmten Eigenschaften der Tiere korrelieren. Aber keine dieser Erbgutabschnitte erwies sich als typisch für bestimmte Hunderassen, bei denen äußere Merkmale gezielt weitervererbt werden.
Fazit der Untersuchung des Teams um die Biologin und Hundeexpertin Elinor Karlsson an der Universität von Massachusetts in Worcester, die im Mai im Wissenschaftsjournal Science veröffentlicht wurde: