Heft 21: Kapital & Arbeitszeit

lunapark 21- heft 21 - kapital und arbeit quartalslüge: Massenexodus als wirtschaftspolitische Strategie: Vorbild Lettland? kolumne w. wolf: Das Ferdinand Piech Imperium welt & wirtschaft: L. ZeiseWie die deutsche Regierung die Banken in Zypern rettet S. GerhardtUS-Ökonomie – fiscal cliff(s) in Permanenz H. HofbauerUngarn unter Fidesz: Sozial-national oder Gulasch-faschistisch? soziales & gegenwehr: R. BalcerowiakExplodierende Immobilienpreise G. OberansmayrDie österreichische „Agenda 2010“ feminismus & ökonomie G. NotzVerkürzung der Erwerbstätigkeit als gesamtgesellschaftliches Projekt A. AsmusGendern heißt Ändern: Zum 4. Armut- und Reichtumsbericht energie · umwelt · verkehr B. KnierimForschung statt Nachhaltigkeit? R. BalcerowiakFleisch macht hungrig spezial >> erwerbslosigkeit & arbeitszeit W. Wolf125 Jahre Massenarbeitslosigkeit T. KoniczArbeitsgesellschaft in der Krise M. DietenbergerDer Kampf um die Arbeitszeit M. DietenbergerLambsdorff-Papier & Hartz-Gesetze G. KlasStatt Zuschuss jetzt Schulden: Erwerbslose Existenzgründer S. Ernst KaiserDer Hunger der Athenerinnen lexikon G. FülberthTechnologische Arbeitslosigkeit der subjektive faktor: Interview mit zwei Aktiven der Gruppe Kölner Erwerbslose in Aktion (KEA) kultur & gesellschaft K. M. Grazioli • Der schöne Schein der Körperfassaden G. KlasArmutsbekämpfung durch Integration in die Finanzwelt? geschichte & ökonomie T. Kuczynski Sozialhistorisches zur faschistischen „Machtergreifung“ // lunaluna H. J. KrysmanskiTranskapitalistisches Gottesgnadentum zeit & ort S. GerhardtBerlin, Wilhelmplatz seziertisch nr. 158 G. FülberthCui bono?

Ferdinand Piech und das VW-Imperium. kolumne winfried wolf

Über die Macht mächtiger Individuen und die Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Produktionsweise
Lunapark21 – Heft 21

In marxistischen Kreisen geht man allzu oft davon aus, dass die kapitalistische Entwicklung einer „inneren Gesetzmäßigkeit“ folgt. Ohne Zweifel gibt es solche Gesetzmäßigkeiten. Doch diese werden durch gesellschaftliche Kämpfe beeinflusst. Gleichzeitig sind sie mitbestimmt von mächtigen Agenten des Kapitals, vulgo von Menschen mit dickem Portemonnaie.

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Willkür und Inkompetenz

Wie die deutsche Regierung die Banken im Kleinstaat Zypern rettet
Lucas Zeise. Lunapark21 – Heft 21

Nach Monaten relativ freundlicher Entwicklung an den Finanzmärkten brachten es die Euroretter mit Willkür und Inkompetenz fertig, ein Kreditpaket für die Banken des kleinen Inselstaates Zypern so zusammen zu stellen, dass Ruhe und Frieden verschwanden. Nicht nur diejenigen, die die Last der Euro-Hilfspakete tragen müssen, auch die Begünstigten waren unzufrieden.

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Sozial-national oder Gulasch-faschistisch?

Ungarns Wirtschaftspolitik unter Fidesz
Hannes Hofbauer. Lunapark21 – Heft 21

Fast zwei Jahre ist es her, als Viktor Orbán mit seinem Bürgerbund Fidesz im Mai 2010 die ungarischen Parlamentswahlen mit einer Zweidrittelmehrheit – einer außerhalb Bayerns europäischen Anomalie – gewinnen konnte. Wir wollen versuchen, eine Zwischenbilanz in wirtschafts- und sozialpolitischer Hinsicht zu ziehen.

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Run aufs Betongeld

In vielen deutschen Großstädten explodieren die Immobilienpreise
Rainer Balcerowiak. Lunapark21 – Heft 21

Nach einer längeren Phase relativer Stagnation ist der deutsche Wohnimmobilienmarkt in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. In den meisten westdeutschen Großstädten sind die Kaufpreise für Wohnungen und Mietshäuser zwischen 2008 und 2011 um bis zu 35 Prozent gestiegen.

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Die österreichische „Agenda 2010“

Gerald Oberansmayr. Lunapark21 – Heft 21

„Das ist eine EU der Banken und Konzerne, die sich in Wahrheit gegen die Arbeitnehmer richtet“[1], empörte sich Mitte 2012 der Chef des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, Erich Foglar. Man könnte ihn natürlich fragen, warum es so lange dauerte, bis er zu dieser Erkenntnis gelangte. Denn die harten Zahlen der Verteilungsstatistik sprechen schon seit langem eine klare Sprache.

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Die Verkürzung der Vollzeiterwerbstätigkeit als gesamtgesellschaftliches Projekt

Gisela Notz. Lunapark21 – Heft 21

„Freiheit für die Frauen, Freiheit für das Volk – durch eine Neuorganisierung des Haushaltes und der Industrie.“ Das war das Motto der Frauen um die Zeitung „La femme libre – Die freie Frau“, die sie um 1832 in Frankreich herausbrachten. Neuorganisierung und Neuverteilung des Haushalts und in der Industrie, sprich der Arbeit im Beruf, auf Frauen und Männer, also die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben, davon erhofften sich die „Freien Frauen“ mehr Freiheit für alle Menschen.

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Gendern heißt Ändern

Zum 4. Armut- und Reichtumsbericht der Bundesregierung*
Antje Asmus. Lunapark21 – Heft 21

Seit Ende 2012 liegt der Entwurf für den 4. Armuts- und Reichtumsbericht mit einem Schwerpunkt auf soziale Mobilität innerhalb der Lebensphasen vor. Die Bundesregierung ist verpflichtet, in jeder Legislaturperiode über die soziale Lage in Deutschland Auskunft zu geben.

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