Eine absehbare Bruchlandung

Airbus A380 Gewichtsvergleich

Das Aus für den A380 im Fahrwasser einer bizarren Wirtschaftspolitik

Für den damaligen Hamburger Bürgermeister Ole von Beust wurde im November 2005 ein „Traum wahr“, als der erste A380 und damit das größte Passagierflugzeug der Welt über Hamburg kreiste. Heute würde manch einer wohl eher von einem Alptraum sprechen. Bau und Scheitern des Flugzeuges A380 stehen für Naturzerstörung, Rechtsbeugung und die Spaltung eines Dorfes. Sie sind ein Beispiel für eine wachstumsgetriebene Wirtschaftspolitik, die die Interessen eines Konzerns rücksichtslos durchsetzt. Doch der Reihe nach.

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China, nicht das Klima

Elektromobilität vergrößert das Zerstörungspotential

Elektromobilität wird vielfach als etwas dargestellt, das „von außen“ kommt, was der traditionellen Autobranche gar aufgezwungen werden müsste. Das ist nicht der Fall. Die „traditionelle“ Autoindustrie selbst setzt massiv auf „Elektromobilität“. Sie tut dies als Resultat einer spezifischen Konstellation in der Weltautoindustrie. Dabei spielt nicht das Klima, sondern China die entscheidende Rolle.

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Klima-Kaiser Deutschland: nackt

10% reiche Haushalte emittieren mehr Treibhausgase als die ärmsten 40% Haushalte

Die Warnungen der Wissenschaftler werden immer eindringlicher. Es bleibt kaum noch Zeit, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Dass dies geschehen muss, hat die Weltgemeinschaft bereits 1992 in der UN-Klimarahmenkonvention verabredet (197 Mitglieder). Doch geschehen ist seit dem trotz jährlicher Konferenzen sehr, sehr wenig. Daher müsste es jetzt ganz schnell gehen. Bis 2030 müssen die Emissionen der Treibhausgase halbiert, bis 2045 auf Null reduziert sein.

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In den Jahrzehnten vor der Sintflut. kolumne winfried wolf

Über das Prinzip der Profitmaximierung und die Logik der Wasserbaukunst
Lunapark21 – Heft 22

Am 25. Juni 2013 debattierte der Deutsche Bundestag zum Thema Hochwasser. Für die Kanzlerin Angela Merkel erlebte das Land eine „Katastrohe gewaltigen Ausmaßes“. Es habe sich, so die Medien, um ein „Jahrhunderthochwasser“ gehandelt, was wiederum, so der Deutsche Wetterdienst, durch „Jahrhundertniederschläge“ ausgelöst worden sei.

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