Krisenverschiebungen. Wieso das Krisenbündel 2007ff. bloß die Krise 1973ff. fortsetzt

Aus Lunapark21 – Heft 19

In der Geschichte des Kapitalismus gab es vier besonders bedeutsame zyklische Krisen: Die von 1825, mit der die (kapitalistische) Industrie nach Marx’ Worten „aus ihrem Kindheitsalter heraus(trat)“, die von 1873, mit der der Übergang zum Imperialismus begann, die von 1929, die den staatsmonopolistischen Kapitalismus fest etablierte, und die von 1973, die gemeinhin als Krise des Fordismus bezeichnet wird.

Das Charakteristikum dieser großen Krisen ist,

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Vierzig Jahre Diagnose: Der erste Bericht an den Club of Rome und seine Folgen

Aus: LunaPark21 – Heft 18

Dass in einem endlichen System wie der Erde auch die Ressourcen endlich sind, also begrenzt, folglich auch jedes quantitative Wachstum früher oder später an Grenzen stößt, sollte eigentlich, im Jahre 1972 christlicher Zeitrechnung ausgesprochen, keine weltbildstürzende Erkenntnis sein, erst recht keine weltstürzende. Aber wie so häufig: Das eine ist, einen für wahr gehaltenen Grundsatz hinzunehmen oder anzuerkennen, das andere, ihn vorgerechnet und, mit weitreichenden und eigenes Verhalten treffenden Schlussfolgerungen versehen, vor Augen geführt zu bekommen.

Gewiss, weltstürzende Folgen hatte der 1972 veröffentlichte

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Generationengerechtigkeit? Eine historisch-statistische Betrachtung zur Rentenlüge

Aus: LunaPark21 – Heft 17

In Deutschland haben sich die sogenannten Arbeitnehmer auf einen späteren Beginn der Altersrente einzurichten. Das Einstiegsalter wird ab Januar 2012 sukzessive auf 67 Jahre angehoben. Und ob es dabei bleibt, ist keineswegs sicher; es ist auch schon von 69 und 70 Jahren die Rede. Die EU-Kommission hat sogar vorgeschlagen, das Rentenalter völlig zu „flexibilisieren“, nämlich von der Lebenserwartung der Menschen abhängig zu machen.

Ganz auf dieser Linie erklärte der Direktor des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung: Weil die Lebenserwartung in Europa bis 2050 um zehn Jahre steigt, muss die Hälfte der

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