Ukraine-Krieg & westliche Sanktionen

Bislang werden vor allem die Bevölkerungen in Russland und in Westeuropa belastet

Der Westen hat auf den Krieg der Russischen Föderation in der Ukraine mit immer neuen Sanktionen reagiert. Offiziell zielen diese auf die russische Führung im Allgemeinen und auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Besonderen. Tatsächlich treffen sie vor allem die Bevölkerungen in Russland und in Westeuropa – und nur am Rande die russische Elite um Putin. Wie die Funktionen wirken und warum sie in diese falschen Richtungen gehen, zeigen die folgenden fünf offiziellen Behauptungen – und unsere Antworten auf diese.

Behauptung 1: Die westlichen Sanktionen treffen massiv die Wirtschaft Russlands. Es ist wichtig, auf diese Weise den Druck auf den Kreml zu erhöhen, damit er den Krieg beendet.

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Der Kreml-Krieg in der Ukraine

Die Sieger stehen fest: US-Regierung, US-Konzerne, fossile Wirtschaft

Es bedurfte keiner zwei Wochen des Kriegs und die strahlenden Sieger standen fest. Es sind die US-Regierung, die US-Militärs, die US-Rüstungsindustrie und die fossilistischen US-Konzerne. Dem Kreml-Chef sei´s gedankt.

Doch der Reihe nach. Am 24. Februar 2022 begann die russische Führung den Krieg gegen die Ukraine. Eine Invasion in einen souveränen Staat. Völkerrechtswidrig. Zehntausende Getötete und eine gewaltige Zerstörung von Infrastruktur und kulturellen Werten in Kauf nehmend. All das ein zu verurteilender Bruch von internationalem Recht, von selbst eingegangenen, verpflichtenden Verträgen. Nicht zuletzt auch moralisch abstoßend.

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Das Totalversagen der Pandemiepolitik und ihre Ursachen

Da ist die fehlende Weltsolidarität zu nennen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bislang 80 Prozent aller Corona-Impfungen in Ländern mit hohen und mittleren Einkommen erfolgt. Noch kein einziges armes Land hat eine Impfrate von zehn Prozent erreicht. Die westlichen Regierungen betätigen sich als Interessenvertretung der jeweils nationalen Pharma-Industrie. Patente werden nicht freigegeben und explodierende Pharma-Profite als Standort-Stärke interpretiert.

Eine Zero-Covid-Politik wurde in Europa, in Nordamerika und in Russland nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Die Null-Covid-Politik in China wird kurzschlüssig als „autoritär“ verworfen; die entsprechende Politik in einem Dutzend westlich orientierter Staaten wurde solange weitgehend ignoriert, bis sie als Ergebnis von Isolation und neu entstandenen Virus-Mutanten kollabierte. Letzteres wird schadenfroh kommentiert.1

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