Deutschlands beste Böden

Fortgesetzte Zerstörung landwirtschaftlicher Flächen durch den rheinischen Braunkohle-Tagebau

Mit dem Auslaufen der Kohleförderung im rheinischen Tagebau steht die Renaturierung der zurückbleibenden gigantischen Gruben an. Der Groß-Betreiber RWE verspricht Agrarflächen und idyllische Seenlandschaften anzulegen. Doch die dazu nötigen Massen an Erde und Wasser übersteigen die Ressourcen. Der Region drohen langfristige Verwüstungen.

Im Westen Nordrhein-Westfalens liegt der Kreis Heinsberg, an dessen östlichem Rand das Gebiet der Stadt Erkelenz seit etwa zehn Jahren durch den in westliche Richtung vorrückenden Braunkohletagebau Garzweiler II abgetragen wird. Im Kreis Heinsberg betrug der Verlust an landwirtschaftlicher Fläche bis 2020 binnen fünf Jahren mehr als vier Prozent.

Der im Osten angrenzende Kreis Jüchen hat zuvor etwa 15 Quadratkilometer seiner Fläche verloren. Es ist ohnehin bedenklich, dass sich alle drei in Nordrhein-Westfalen noch betriebenen Braunkohletagebaue – Garzweiler, Hambach und Inden – im Bereich der Jülicher Börde befinden, deren Bodenqualitäten zu den besten Deutschlands zählen. In den Kreisen Düren und Rhein-Erft, machen die als „Abbauland und Halde“ bezeichneten Flächen, die an die Tagebaue Inden und Hambach verloren gingen, jeweils zirka fünf Prozent des Kreisgebietes aus, insgesamt 8500 Hektar.

Die Häufung klimatischer Extreme belastet die Produktion von Lebensmitteln in ganz Deutschland zunehmend mit unkalkulierbaren Risiken. Nichtsdestotrotz werden agrarisch nutzbare Böden weiterhin dem Bau von Siedlungen, der Errichtung von Freizeitanlagen, der Bereitstellung von Gewerbeflächen und dem Ausbau von Verkehrswegen geopfert. Allein zwischen 2016 und 2020 hat sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche um ein Prozent oder 1700 Quadratkilometer verringert.

Raubbau

Am Niederrhein im so genannten Rheinischen Revier westlich von Köln geht der Verlust landwirtschaftlicher Flächen deutlich schneller voran. Braunkohletagebau und der Abbau von Kies und Sand zehren Gemüse- und Getreideanbauflächen auf.

RWE Power, der Bergbau treibende Konzern, weist darauf hin, dass nach Ende des Kohleabbaus große Flächen rekultiviert würden, und dass große Sorgfalt darauf verwendet werde, die zuvor abgetragenen Bodenqualitäten wiederherzustellen.

Leider wird die Schaffung neuer Ackerflächen schon durch die Ausmaße der drei später zurückbleibenden Tagebauseen erheblich begrenzt. Deren Gesamtfläche von über 70 Quadratkilometern geht in erster Linie zu Lasten der Landwirtschaft. Im Laufe vieler Jahrzehnte hat der durch die Kohleförderung entstandene Masseverlust Löcher im Volumen von mehreren Milliarden Kubikmetern entstehen lassen. Dass RWE auch die auf den riesigen Tagebauarealen zugänglichen Kies- und Sandvorkommen vermarktet, wurde bislang kaum beachtet. Zu diesem Zwecke besitzt der Bergbaukonzern eine Tochtergesellschaft, die Rheinische Baustoffwerke GmbH. Standorte dieser Firma finden sich am Rande aller Tagebauareale. Selbst im weiteren Umfeld, zwischen Mönchengladbach, Aachen und Bonn, ist der Baustofflieferant aktiv. Auch die während der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer zu trauriger Berühmtheit gelangte Kiesgrube in Erftstadt-Blessem gehört dazu. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt „wegen des Verdachts des fahrlässigen Herbeiführens einer Überschwemmung durch Unterlassen“. Die Flutkatastrophe offenbarte sehr deutlich, welche Folgen ein in verantwortungsloser Weise betriebener Tagebau haben kann.

Nahe dem Tagebau Hambach betreiben die Rheinischen Baustoffwerke bereits zwei Kiesgruben. Ein weiteres Kiesvorkommen ließe sich erschließen, wenn der Tagebau ausgedehnt und die Fläche des ehemaligen Dorfes Manheim samt 600 Hektar bester Ackerfläche östlich des noch übrig gebliebenen Hambacher Waldes abgebaggert würde. Laut RWE wird das dort verfügbare Bodenmaterial für die Böschungssicherung des geplanten Tagebausees benötigt. Der Hambacher Wald würde verinselt, die Verbindung zum östlichen Bürgewald abgeschnitten und der Erhalt des Waldes erheblich gefährdet.

Der geplante Hambacher Restsee würde vergrößert um die sogenannte Manheimer Bucht. Die nicht nutzbare Masse des Aushubs soll innerhalb des Tagebauareals aufgeschüttet werden. Die entstehende riesige Halde soll nach Beendigung des Tagebaus nicht eingeebnet werden, wodurch die rekultivierbare Fläche vergrößert würde. Vielmehr beabsichtigt RWE hier ein 250 Hektar großes Hochplateau landwirtschaftlich nutzbar zu machen, dessen Boden zwangsläufig von schlechterer Güte sein wird als der in der Manheimer Bucht abgebaggerte.

Die Mächtigkeit der Sand- und Kiesschichten in der Region kann mit 15 Metern angenommen werden. Über viele Jahrzehnte hatte RWE in den drei großen Tagebauen Zugriff auf Bodenmaterial einer Betriebsfläche von über 150 Quadratkilometern. Die Rheinischen Baustoffwerke, die nach eigener Auskunft „zu den größten Sand- und Kiesproduzenten mit Schwerpunkt im Rheinischen Braunkohlerevier“ zählen, haben mit den Mengen an Baustoff aus dem Abraum der Kohltagebaue gute Geschäfte gemacht und ihre Begehrlichkeit längst auf fruchtbare, von der Kohleförderung unberührte Flächen gerichtet.

Während seit Jahren versprochen wurde, die stillgelegten Tagebaue wieder zu verfüllen, entzieht RWE dem dafür nötigen Abraum nicht nur jede Tonne, die sich irgendwie verkaufen lässt, sondern gräbt überall neue Löcher in die Landschaft, um Kies und Sande zu gewinnen. Zur Renaturierung der Gruben fehlt nun schlicht das Material.

Löcher stopfen

Am Tagebau Inden wurde die ursprünglich vorgesehene Verfüllung und Rekultivierung einer Fläche von mehr als zehn Quadratkilometern zugunsten der kostengünstigeren Befüllung mit Wasser aufgegeben, offiziell zur Vermeidung einer Belästigung der Anwohner durch Staub und Lärm des Abraumtransports.

Am Rande des Tagebaus Garzweiler II wartet die Stadt Jüchen auf die vom Bergbaukonzern ursprünglich schon für das Jahr 2020 zugesagte Verfüllung eines östlich der neu gebauten Autobahn A61 offen gelassenen Restloches, wodurch ein Teil ihrer Gebietsverluste ausgeglichen werden könnte. Der Bergbaukonzern bedauert, dass zur Zeit keine ausreichenden Mengen Bodenmaterial zur Verfügung stünden, während durch viele Dutzend LKW täglich der Abtransport von Sand- und Kies erfolgt. Auch hier nämlich befindet sich ein Standort der Rheinischen Baustoffwerke, die laut eigenen Angaben am Standort Jüchen Bergkies, Füllsand, Packlage und Kies in verschiedenen Körnungen anbieten kann.

Während der Kiesabbau nördlich des Rheinischen Reviers am linken Niederrhein eine Landschaft mit vielen kleinen Seen zurücklässt, macht die Größe der wandernden Braunkohletagebaue von nahezu 180 Quadratkilometern eine Rekultivierung des Geländes unabdingbar.

Die Vorstellung jedoch, einmal abgebaggerte Böden ließen sich in gleicher Qualität anderenorts wieder herstellen, ist abwegig. Schon durch das Aufbrechen und Verkippen der Bodenmassen werden deren Eigenschaften verschlechtert – abgesehen davon, dass ein Teil des am Tagebau Garzweiler abgebaggerten Lößbodens zum Tagebau Hambach abtransportiert wird, dass eine Wiederherstellung der Bodenschichten und Grundwasserstockwerke nicht wieder erreicht werden kann und große Mengen der für den Grundwasserhaushalt wichtigen Sande und Kiese entnommen und vermarktet werden. Und das in einer Region, die nicht nur für beste Böden, sondern auch für ihren einen besonders guten Wasserhaushalt bekannt ist. Bei der Beurteilung des Wasserhaushalts deutscher Böden erhielt ein Landwirtschaftsbetrieb in Hückelhoven im Kreis Heinsberg sogar die beste Bewertung. Der einmal eingetretene großflächige Verlust von Bodenqualitäten mit den teilweise besten erreichbaren Güteklassen wird sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Die Fähigkeit der hiesigen Lößböden, Niederschläge schnell aufzunehmen und dauerhaft zu speichern, erlaubt es den Bauern am Tagebaurand sogar, ihre Felder bis kurz vor der Abtragung durch einen der einhundert Meter hohen Großbagger noch zu bestellen, mithin im unmittelbaren Tagebaurandgebiet, dessen Grundwasserspiegel bereits Jahre zuvor dramatisch abgesenkt worden ist. Selbst in trockenen Jahren haben die günstigen physikalischen Eigenschaften der Böden hier oftmals noch gute Ernteerträge gesichert.

Schlechter Tausch

Mit der Verringerung der verfügbaren Ackerflächen ging deutschlandweit in den letzten zehn Jahren eine Verdoppelung der Bodenpreise einher. Hinzu kommt, dass auch am Niederrhein ausgerechnet die fruchtbarsten und wasserspeicherungsfähigsten Flächen für den Tagebau in Anspruch genommen werden. Der Mangel an rekultivierbaren Flächen stellt bei der Bereitstellung von Ersatz für die von der Umsiedlung aus ihren alten Orten betroffenen Landwirte ein Problem dar. Bis die Kohlegruben verfüllt und nach einer siebenjährigen bodenverbessernden RWE-Zwischenbewirtschaftung an Erwerbslandwirte übergeben werden können, fehlen die nun abgebaggerten, einstmals dünn besiedelten Landstriche.

RWE kann den Bauern als Ersatz für die dorfnah gelegenen Äcker neben den bereits verfügbaren rekultivierten Flächen in der Regel nur Flächen anbieten, die oftmals zehn oder mehr Kilometer entfernt liegen. Als Ausgleich für schlechtere Bodenqualität erhalten die Bauern etwas größere und im Gegensatz zu den kleinteiligen alten Feldern zusammenhängende Parzellen, was für die Bewirtschaftung mit großen Maschinen vorteilhaft sein kann. Angesichts der deutlich längeren Anfahrt stellt sich allerdings die Frage, ob damit die Anschaffung größerer Zugmaschinen und Geräte einhergehen muss. Neue Traktoren kosten heute nicht selten so viel wie ein halbes Einfamilienhaus.

Der Bergbaukonzern bietet den Betroffenen gern an, ihren bäuerlichen Betrieb aufzugeben und alle Hof- und Ackerflächen im Paket zu kaufen. Auch wenn der Erlös eine gute finanzielle Absicherung ermöglicht, fällt die Entscheidung für die Aufgabe eines über Generationen geführten Familienbetriebs nicht leicht. Wie viele andere betroffene Dorfbewohner leiden auch die Landwirte unter der Vertreibung aus der vertrauten Heimat. Immer wieder ist zu beklagen, dass zumeist ältere Einwohner in den Jahren vor oder kurz nach der erzwungenen Umsiedlung versterben.

Leider hat die Politik es jahrelang versäumt, eine klare Entscheidung zu treffen. Erst der Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung aus CDU und Grünen legte im Juni fest, dass die bis vor kurzem noch vom Tagebau Garzweiler II bedrohten Dörfer nicht zerstört werden sollen. Dennoch sind durch die bis auf kaum mehr als hundert Meter an Keyenberg herangerückten Tagebaubagger bereits viele der dörflichen Äcker „im großen Loch verschwunden“. Auch im Falle des Erhalts ihrer Höfe werden die Bewohnenden daher für lange Zeit gezwungen sein, weite Anfahrten zu ihren neuen Ländereien in Kauf zu nehmen. Indessen haben die meisten Einwohner, insbesondere der zuerst von RWE beanspruchten Orte Keyenberg, Ober- und Unterwestrich, sich während der jahrelangen Ungewissheit, durch Vertreter des Bergbaukonzerns bedrängt, zum Verlassen der Dörfer entschlossen.

Wasser marsch

Eindringendes Wasser ist eines der großen Probleme im Bergbau und erfordert beständiges Abpumpen. In das so geschaffene Vakuum dringt aber beständig Grundwasser nach, so dass die umgebende Bodenstruktur und die sogenannten Grundwasserstockwerke zerstört werden. Das beim Tagebau anfallende Wasser wird Sümpfungswasser genannt im Unterschied zum Grubenwasser im Tiefbau.

Kaum quantifizierbar sind die Auswirkungen der Kohleförderung auf den Grundwasserhaushalt der weiteren Umgebung. In Keyenberg zum Beispiel hat sich das Gelände, wie in vielen Orten rund um die Tagebaue, durch den Grundwasserentzug gesenkt. In das nahe Flüsschen Niers, einem Zufluss der Maas, leitet RWE Sümpfungswasser ein und bei starkem Regen tritt die Niers über in den angrenzenden, abgesunkenen Wald.

Ein Landwirt aus dem Raum Düren berichtet, dass man seinen Nachbarn früher schon von weitem sah, wenn er mit den Maschinen auf dem Feld beschäftigt war. Inzwischen liegt seine Parzelle so tief, dass man sogar seinen großen Mähdrescher von der Straße aus nicht mehr sehen kann.

Im Umfeld aller Tagebaue sanken die Böden ab, teils um mehrere Meter, und vielerorts wird nach einem späteren Wiederanstieg des Grundwassers ein dauerhaftes Abpumpen notwendig sein, um Überflutungen und Gebäudeschäden zu verhindern. Das Grundwasser wird allerdings mit Eisenverbindungen und Schwermetallen aus den Alttagebauen belastet sein, wodurch Trinkwasserversorgung und Landwirtschaft gefährdet sind. Es geht hier um Auswirkungen auf mehr als 3000 Quadratkilometern, mithin der Hälfte der ursprünglich wasserreichen Niederrheinischen Bucht.

Wahrscheinlich bis weit in das nächste Jahrhundert wird eine Stützung der oberflächennahen Grundwasservorkommen und nahegelegener Feuchtgebiete bis hinauf zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette mit Sümpfungswasser aus dem Raum Garzweiler II erforderlich sein. Zur Zeit werden dazu jährlich 120 Millionen Kubikmeter aufgewendet. Mehr als die doppelte Menge wird aus weiteren Ableitungen des Reviers abgepumpt und ungenutzt vorwiegend in die Erft geleitet, die in den Rhein mündet. Insgesamt 500 Millionen Kubikmeter Grundwasser gehen so in jedem Jahr verloren, eine Menge, die auf natürlichem Wege nicht mehr ausgeglichen wird, zumal bis zur Mitte der achtziger Jahre die Entnahme noch doppelt so hoch war. Zum Vergleich: Der Wasserverbrauch der Stadt Köln beträgt gut 80 Millionen Kubikmeter pro Jahr.

Infolge des Klimawandels nimmt der Druck auf die Landwirte zu, ihre Anbauflächen zu bewässern. Galt dies bisher in erster Linie für sandige Böden, so ist nun auch bei den guten rheinischen Lößböden ein zunehmender Einsatz von Beregnungsmaschinen zu beobachten. Im Umfeld der Tagebauflächen allerdings trocknen die bestehenden Brunnenanlagen langsam aus. Zu tief ist hier der Grundwasserspiegel durch die tagebaubedingten Sümpfungen großräumig abgesunken. Sofern Brunnen überhaupt noch nutzbar sind, muss tiefer gebohrt und müssen womöglich stärkere Pumpen eingesetzt werden. Vielfach wird auch auf das öffentliche Versorgungsnetz zugegriffen. In jedem Fall bedeutet die künstliche Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen einen zeitlichen und erheblichen finanziellen Mehraufwand.

Viele Anwohner:innen spüren seit Jahren, dass mit dem Näherrücken des Tagebaus eine Veränderung der Wetterverhältnisse einhergeht, was auch eine Untersuchung der klimatischen Situation am Tagebau Hambach aus dem Jahr 2019 bestätigt. Die großen Tagebauflächen würden sich im Sommer teils bis auf mehr als 45 Grad aufheizen und ein Mikroklima schaffen: „Die flächenmäßige Erweiterung der Tagebaue hat bereits zur Erwärmung der Gesamtlandschaft beigetragen. Es ist überaus plausibel, dass von den heißen Tagebauen thermische Effekte auf die unmittelbar angrenzende Umgebung wirken.“ „Die aufsteigende heiße Luft saugt Feuchtigkeit aus dem Wald und der gesamten Umgebung.“

Die Thermik verursacht auf der dem Wind abgewandten Seite der Tagebaue einen Regenschatten, der die Niederschlagsmengen über die bereits auftretenden klimatischen Extreme hinaus zurückgehen lässt. Mit Befüllung der Tagebaue und der zukünftig, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts entstandenen großer Seenflächen wird sich dies möglicherweise ändern. Dessen ungeachtet wird die Beeinträchtigung der Wasserverfügbarkeit in der Region mehrere Jahrhunderte andauern und entsprechend lange währende Gegenmaßnahmen in Form von Wasserüberleitungen in ansonsten trocken fallende Gebiete erforderlich machen.

Nachdem die Grundwasserkörper in den vergangenen Jahrzehnten massiv geschädigt worden sind und sich bereits abzeichnet, dass die Verfügbarkeit von Flusswasser für die Füllung der Tagebau-Restseen und die Grundwassereinspeisung nicht ausreichen wird, ist die Aufrechterhaltung der von RWE bisher durch Sümpfungen im laufenden Tagebaubetrieb geleisteten Stützungsmaßnahmen mehr als fraglich.

Zurück bleibt eine mehrere tausend Quadratkilometer große landwirtschaftlich geprägte Region, die angesichts dramatisch zunehmender Trockenheit ohne Grundwasser auskommen muss und deren Bodenstrukturen durch jahrzehntelange tagebauliche Eingriffe erheblich beeinträchtigt wurden.

Reinhard Noffke, Jahrgang 1964, wohnt im Süden Mönchengladbachs, nur wenige Kilometer vom Tagebau Garzweiler II entfernt. Seit einigen Jahren hat er es sich zur Aufgabe gemacht, das Ausmaß der für den Kohleabbau betriebenen Umweltzerstörung einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen.

In Lunapark21 Heft 51 erschien von ihm bereits ein Artikel über die 300-jährige Geschichte des Braunkohleabbaus im Rheinland und in Heft 56 über die Tücken einer Renaturierung der stillgelegten Gruben. Beide Artikel stehen über lunapark21.net zur Verfügung: https://www.lunapark21.net/nachhaltig-sind-nur-die-umweltschaeden/