Osteuropa: Migration lässt Arbeitslosigkeit sinken

„Arbeitskräftemangel als Wachstumsmotor?“ überschreiben die Ökonomen des renommierten „Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche“ (WIIW) ihre neueste Studie zur Lage in Osteuropa. Ihr Fazit: Sinkende Arbeitslosigkeit führt zu steigenden Einkommen und zu höheren Konsumausgaben, die das Bruttoinlandsprodukt in den ost- und südosteuropäischen Ländern um durchschnittliche 1,5% mehr wachsen lassen als im westlichen Euro-Raum.

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„Ostpartnerschaft“ endet am Dnjestr

Das Scheitern von Brüssels neuer Erweiterungsoffensive
Hannes Hofbauer. Lunapark21 – Heft 24

Das lange vorbereitete Wochenende im litauischen Vilnius endete bereits am Freitag. Tags darauf, am 30. November 2013, waren die Staats- oder Regierungschefs von 28 EU-Mitgliedern und sechs ehemaligen Sowjetrepubliken sowie die Spitzen der EU-Administration wieder in ihren jeweiligen Kapitalen gelandet. Das Ergebnis des Ostgipfels ist für Brüssel ernüchternd.

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Anders leben und kürzer leben

Soziale und sozialpolitische Krisen in Osteuropa
Csilla Medve. Lunapark21 – Heft 24

In Osteuropa stellt sich die Epoche seit der Wende von 1989/1991, ungeachtet der zum Teil krassen Unterschiede der verschiedenen ehemals staatssozialistischen Länder untereinander, stärker denn in Westeuropa als soziale und sozialpolitische Dauerkrise dar. Die Grundlagen dafür wurden in den ersten Jahren nach der Wende gelegt, nachdem bereits die 1980er Jahre von deutlichen Krisensymptomen geprägt waren.

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Europas Autoindustrie: Go East!

Wander-Pokal für das Wander-Kapital
Winfried Wolf. Lunapark21 – Heft 24

Der Anteil Europas am Weltautomobilbau, der bis in die 1980er Jahre angestiegen war, ist seit gut eineinhalb Jahrzehnten deutlich rückläufig. Wobei hier nicht die Rede ist vom Absatz in Europa – dieser ist nicht nur rückläufig, sondern eingebrochen.

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