Das schwächste Kettenglied?

Staat und Kapital am Hafen von Piräus
Sebastian Gerhardt. Lunapark21 – Heft 29

Eine der ersten Aktionen der neuen griechischen Regierung war der offizielle Stopp der Privatisierung des Hafens von Piräus. Dafür zuständige Beamte wurden gefeuert, die chinesische Regierung war verärgert. Denn der aussichtsreichste Bieter für den Erwerb von knapp 50 Prozent der Anteile an Griechenlands größtem Hafen ist die China Ocean Shipping Group Company (COSCO). Seit 2009 betreibt das Staatsunternehmen mit Zentrale in Peking bereits zwei der drei Containerterminals in Piräus. Spätestens seit dem Brüsseler Kompromiß vom 20. Februar sieht der Konzern sich wieder auf dem Weg zur Umsetzung seiner strategischen Ziele. Es zeigt sich: Auch die Veräußerung an ein öffentliches Unternehmen eines nominalkommunistischen Landes kann eine beinharte Privatisierung sein.

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Frauensache Hafenarbeit?

Ein Besuch in der FrauenFreiluftGalerie Hamburg
Elisabeth von Dücker. Lunapark21 – Heft 25

Am Altonaer Elbufer in Hamburg gibt es eine Open Air Galerie. Wie eine Bildspur begleitet sie den Fluss auf zwei Kilometern und ist inzwischen auf 15 Wandgemälde angewachsen. Diese erzählen von kaum Wahrgenommenem, vom Wandel weiblicher Erwerbstätigkeit und Wirtschaftskraft im Hafen seit der Wende ins 20. Jahrhundert.

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Lieferservice für den Weltmarkt

Der Hafen Guangzhou im chinesischen Perlfluss-Delta
Sebastian Gerhardt. Lunapark21 – Heft 24

China macht Schlagzeilen. Während die chinesische Führung im Rahmen des 12. Fünfjahresplans eine wirtschaftliche Umorientierung auf den Binnenmarkt propagiert, tritt sie mit der Markierung einer Luftverteidigungszone über dem Ostchinesischen Meer zugleich kräftig nach außen auf.

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