Bekommt die Frauenbewegung durch den Women´s March neuen Aufschwung?

Am Tag nach der Amtsübernahme von Donald Trump sind weltweit Millionen von Menschen, Frauen und solidarische Männer auf die Strasse gegangen und haben ihre Stimme gegen die reaktionäre und menschenverachtende Politik erhoben, wie sie die neue US-Administration verkörpert. Mit diesem Erfolg müsse der Marsch weitergehen, er dürfe nicht enden. Die Zeit sei nun gekommen, zusammen mit unseren Freundinnen und Freunden, unseren Familien und Communities Geschichte zu schreiben, so die Organisatorinnen des Women’s March.

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Frauenrechte sind Menschenrechte! Women´s March on Washington gegen Trump

Für den Tag nach der Vereidigung von Donald Trump zum US-Präsidenten wird für den 21. Januar 2017 zu einem Protestmarsch der Frauen nach Washington mobilisiert. Nach den Organisatorinnen werden viele Zehntausende von Frauen daran teilnehmen, geredet wird vom Millionen Women March. Nach der Ankündigung auf Facebook hätten sich innerhalb von 24 Stunden 35’000 Menschen, Frauen wie solidarische Männer gemeldet.

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Hauptsache den profitorientierten Versicherungen geht´s gut. Zur Rentenreform in der Schweiz

Am letzten Septemberwochenende 2016 wurde in der Schweiz über die Initiative «AHVplus: für eine starke AHV» abgestimmt. Zum grossen Bedauern der Initianten, vornehmlich der Gewerkschaften und einer breiten Allianz von linksgrünen Parteien, Personalverbänden, RentnerInnenorganisationen, Netzwerken von kleineren und mittleren Unternehmen wurde die Vorlage mit knapp sechzig Prozent Neinstimmen abgelehnt.

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Uhren, Geld und Migration – Frauenrechte in der Schweiz und Syrien

Der 14. Juni hat in der Schweiz für Frauenrechtskämpferinnen, Feministinnen, Gewerkschafterinnen, Aktivistinnen, Frauenbewegte eine ganz besondere Bedeutung. Der Tag des 14. Juni ist mittlerweile zum Symbol geworden und für die Frauen in der Schweiz vergleichbar mit dem 8. März, dem Internationalen Tag der Frau. Das kam so. Am 14. Juni 1981 haben die Stimmberechtigten

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20 Jahre Aktionsplattform von Beijing

Aus: LunaPark21 – Heft 31

Vor 20 Jahren fand in Beijing die vierte UN-Weltkonferenz vom 4. bis 15. September 1995 statt. Sie stand unter dem Motto „Handeln für Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden“. 17.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 6.000 Delegierte aus 189 Ländern, und über 30.000 Aktivistinnen und Aktivisten nahmen an der Konferenz und dem parallel durchgeführten Forum der Nichtregierungsorganisationen (NGO) teil. Am Ende der Konferenz stand dank der Hilfe der NGO ein Forderungskatalog, der von 189 Staaten im Konsens verabschiedet wurde. Bis heute gehört dieser Forderungskatalog zu den fortschrittlichsten Konzeptionen für Gleichstellung und Frauenrechte.

Es hat nicht erst in Beijing begonnen.

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Mikrokredite: Geschäft mit der Armut

Therese Wüthrich in Lunapark21 – Heft 30

Mutige Marokkanerinnen aus der Region Ouarzazate setzen sich seit 2011 gegen Mikrokredit-Institutionen zur Wehr. Der Grund: Vertrauensmissbrauch und unhaltbare Kreditbedingungen. Mit ihrem Kampf konnten sie entlarven, dass das praktizierte Mikrokreditsystem ausbeuterisch ist und nicht dazu beiträgt, Armut zu überwinden. Leidtragend sind vor allem Frauen und ihre Familien. Eine Gruppe von ihnen hat am Weltsozialforum 2015 in Tunis Ende März in einem Workshop darüber berichtet.

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Zum Internationalen Frauentag

Therese Wüthrich. Lunapark21 – Heft 29

Seit 1911 begehen engagierte Frauen, Gewerkschafterinnen, Feministinnen und Kämpferinnen für Frauenrechte hierzulande und weltweit den 8. März, den Internationalen Frauentag. Der 8. März steht für den Kampf für gesellschaftliche und politische Gleichstellung, für Solidarität. Mit dem Internationalen Frauentag wird aber auch an die unermüdlichen Kämpfe und Errungenschaften der Pionierinnen und Wegbereiterinnen, mit anderen Worten, an unsere Vorgängerinnen erinnert.

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Fachkräftemangel – sollen Frauen einmal mehr in die Bresche springen?

Therese Wüthrich. Lunapark21 – Heft 28

Nach dem desaströsen Ja in der Schweiz zur Zuwanderungsinitiative vom Februar 2014 hat die Diskussion um einen zukünftigen Fachkräftemangel neuen Aufwind bekommen. Das Potential der heimischen Arbeitskräfte solle besser ausgeschöpft und genutzt werden, so der Ruf von Bundesrat und Teilen der Wirtschaft. Vor allem sollen Frauen mit Kindern und Familie mehr Erwerbsarbeit leisten. Um das zu erreichen, sollen entsprechende Massnahmen eingerichtet werden. In der Tat, eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit ist seit Jahrzehnten eine Forderung der Frauenbewegung. Unweigerlich stellen sich kontroverse Fragen. Werden nun Postulate für Gleichstellung und Gleichwertigkeit zwischen den Geschlechtern von Politik und Wirtschaft erst wahr genommen, wenn sie für die Wirtschaftlichkeit nutzbar gemacht werden können?

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