Arbeitsgesellschaft in der Krise

Die gegenwärtigen globalen Verwerfungen sind vor allem Ausdruck einer Krise der kapitalistischen Lohnarbeit
Tomasz Konicz. Lunapark21 – Heft 21

Im Gefolge der Eurokrise scheinen weite Teile Südeuropas in einen sozioökonomischen Kollaps getrieben worden zu sein. Das Scheitern der brutalen Sparpolitik, die der Region von Berlin und Brüssel oktroyiert wurden, äußert sich vor allem in der explodierenden Arbeitslosigkeit in den meisten Krisenstaaten. Einer Gesetzesmäßigkeit gleich scheint mit zunehmender Dauer und Intensität der Austeritätsmaßnahmen – der Massenentlassungen im Öffentlichen Dienst, der vielfältigen Sozialkürzungen und Erhöhungen von Konsumsteuern – auch das Heer der Erwerbslosen in der südlichen Peripherie der Eurozone anzuschwellen. In Spanien und Griechenland, den Ländern mit dem härtesten Sparkurs, werden nahezu im Monatsrhythmus neue historische Höchstwerte bei der offiziellen, ohnehin geschönten, Erwerbslosigkeit gemeldet.

So waren im Januar 2013 27,0 Prozent aller Griechen im erwerbsfähigen Alter ohne einen Arbeitsplatz (September 2012: 26,2%). In Spanien wurde Anfang 2013 der historische Rekordwert mit einer Erwerbslosenquote von 26,2 Prozent erreicht. Portugal, das einen ähnlich harten Austeritätskurs verfolgt, verzeichnete einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 17,6 Prozent. Besonders dramatisch fällt in den meisten südlichen Eurostaaten die Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit aus, die etwa in Griechenland und Spanien bereits bei mehr als 50 Prozent liegt. In Südeuropa wächst somit eine Krisengeneration heran, für die Lohnarbeit nur noch eine Erinnerung an vergangene Zeiten vor dem großen sozioökonomischen Zusammenbruch darstellt.

Dabei bildet diese Explosion der Arbeitslosigkeit mitsamt der anschließenden Verelendungswelle in Südeuropa nur den neuesten Schub eines langfristigen globalen Krisenprozesses. Dieser wird von den Widersprüchen, die der kapitalistischen Lohnarbeit innewohnen, angetrieben. Die Erfahrung eines förmlichen Kollapses der kapitalistischen Arbeitsgesellschaft teilen die marginalisierten Arbeitslosen Südeuropas nun mit ihren Leidensgenossen etwa in den südlichen Anrainerstaaten des Mittelmeeres. In den meisten arabischen Mittelmeerländern befindet sich die Mehrheit der jungen Erwachsenen längst außerhalb des Systems der Lohnarbeit. Es war gerade diese Hoffnungslosigkeit, die diese Jugendlichen während des arabischen Frühlings auf die Straßen trieb – und immer noch treibt. „Wir haben keine andere Wahl als zu kämpfen“, erklärten Jugendliche bei Demonstrationen in Kairo gegenüber einem Reporter der Los Angeles Times im vergangenen Januar. Ein Jugendlicher brachte den Zusammenhang zwischen ökonomischer und politischer Krise auf den Punkt: „Wenn ich einen Job hätte, wäre ich nicht mal hier auf dem Platz. Es gibt keine Chancen für uns.“

Dritte Welt weitet sich nach Europa aus
Noch weiter südlich, im subsaharischen Afrika, stellt geregelte Lohnarbeit in einem Meer von Subsistenzwirtschaft und informellen Arbeitsverhältnissen eine absolute Ausnahmeerscheinung dar. Wir haben uns nur daran gewöhnt, dieses Elend im globalen Süden als eine „Normalität“ wahrzunehmen, weil die entsprechenden Krisenprozesse – das Scheitern der „Modernisierunsstrategien“ – bereits vor Jahrzehnten abliefen. Die Ausbreitung dieses Krisenprozesses in Südeuropa, bei dem die südlichen Eurostaaten derselben wirtschaftspolitischen Rosskur des IWF unterzogen werden wie viele Länder Afrikas in den 80ern und 90ern, stellt somit nur die jüngste Etappe eines langfristigen Prozesses dar. Es ist, als ob im Verlauf der Eurokrise die „Dritte Welt“ sich über das Mittelmeer Richtung Norden ausbreiten würde. Es findet ein Prozess des „Abschmelzens“ der relativen Wohlstandsinseln der „Ersten Welt“ statt. Das blanke Elend, der Pauperismus, rückt immer näher an die Zentren der kapitalistischen Weltwirtschaft heran.

Immer mehr Menschen in diesen Krisenregionen finden sich im Krisenverlauf somit in einem mörderischen Widerspruch verfangen: Ihr Überleben können die Lohnabhängigen im Kapitalismus nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft gewährleisten. Doch zugleich schwinden die Arbeitsgelegenheiten; die Lohnarbeit scheint sich regelrecht zu verflüchtigen und ganze Regionen in sozioökonomische Notstandsgebiete zu verwandeln. Zugleich steigt der Druck auf diejenigen Lohnabhängigen, die noch Arbeit haben – etwa in Deutschland. Während Südeuropa letztendlich von einer Deindustrialisierungswelle erfasst wurde, wandelt sich die BRD zu einer Burnout-Republik. Um 120 Prozent sei die Zahl der psychischen Erkrankungen unter Deutschlands Lohnabhängigen seit 1994 angestiegen, meldete etwa das Wissenschaftliche Institut der AOK Mitte August 2012. Insbesondere die arbeitsbedingten Erschöpfungszustände wiesen ein explosionsartiges Wachstum auf: Innerhalb der vergangenen sieben Jahre seien die Krankheitstage, die auf Burnout zurückgeführt werden, um das Elffache auf 2,7 Millionen explodiert. Während in Südeuropa die Menschen arbeitslos im Elend versinken, zerbrechen in der Bundesrepublik immer mehr abhängig Beschäftigte und Scheinselbständige an dem immer höher geschraubten Leistungsanforderungen.

Diese gegensätzlichen – objektiv betrachtet irrsinnigen – Tendenzen verweisen somit auf die Widersprüche der Lohnarbeit, die das Zentrum des gegenwärtigen Krisenorkans bilden und diesen antreiben. Alle Lohnarbeit im Kapitalismus ist durch einen Doppelcharakter geprägt: Sie ist konkret-nützliche und abstrakt-allgemeine Arbeit zugleich. Zum einem muss ein jedes Arbeitsprodukt, also eine jede Ware, irgendeine Art von Gebrauchswert aufweisen, der durch die konkrete Arbeit realisiert wird. Doch im Rahmen der Kapitalverwertung ist die Verausgabung abstrakter Arbeit, Arbeitszeit an und für sich, entscheidend, die den Wert einer jeden Ware bestimmt. In der Warenproduktion verausgabte Lohnarbeit stellt somit die Substanz des Kapitals dar, wobei die zu ihrer Produktion notwendige Arbeitszeit die Wertgröße der betreffenden Waren bestimmt.

Die zur Produktion einer bestimmten Ware notwendige Arbeitszeit ergibt sich natürlich nicht aus dem individuellen Arbeitsergebnis eines Warenproduzenten (denn sonst würden ja die langsamsten Produzenten die Waren mit dem höchsten Wert herstellen!), sondern aus dem durchschnittlichen Produktivitätsniveau in einer Gesellschaft. Karl Marx entwickelte in diesem Zusammenhang den Begriff der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit, die den Warenwert bestimmt. Aus diesem über den Markt vermittelten Warenwert, der sich an dem durchschnittlichen Arbeitsaufwand orientiert, erwächst der starke Anreiz für einen jeden Kapitalisten, die Produktivität seiner eigenen Anlagen zu steigern. Hierdurch wird der Arbeitsaufwand pro Ware reduziert, aber sie kann auf dem Markt zu einem Wert veräußert werden, der sich an der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit orientiert. Zugleich steigt der Ausstoß von Waren, die wiederum auf dem Markt abgesetzt werden müssen.

Sobald aber immer mehr Kapitalisten dazu übergehen, ähnliche Produktivitätsfortschritte einzuführen, sinkt auch die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zur Herstellung einer jeweiligen Ware. Das wiederum geht in der Regel mit einer Verringerung der Beschäftigung in den entsprechenden Industriezweigen einher. Der Widerspruch, der schon im Doppelcharakter der Lohnarbeit – als konkret-nützliche und abstrakt-allgemeine – angelegt ist, kommt so zur vollen Entfaltung. Während immer mehr Gebrauchswerte hergestellt werden können, weist eine jede dieser Waren immer weniger Wert auf. Gleichzeitig führen diese Rationalisierungswellen jedoch dazu, dass den Kapitalisten mit jeder Entlassungswelle auch Konsumenten – kaufkräftige Nachfrage – abhanden kommen.

Diese Entwicklung kennzeichnet einen fundamentalen Widerspruch der kapitalistischen Produktionsweise. Die Lohnarbeit bildet die Substanz des Kapitals. Doch zugleich ist das Kapital bemüht, durch Rationalisierungsmaßnahmen die Lohnarbeit aus dem Produktionsprozess zu verdrängen. Marx hat für diesen selbstzerstörerischen Prozess die geniale Bezeichnung des „prozessierenden Widerspruchs“ eingeführt. Dieser Widerspruch kapitalistischer Warenproduktion, bei dem das Kapital mit der Lohnarbeit seine eigene Substanz durch Rationalisierungsschübe minimiert, ist nur im „Prozessieren“, in fortlaufender Expansion und Weiterentwicklung neuer Verwertungsfelder der Warenproduktion aufrechtzuerhalten. Derselbe wissenschaftlich-technische Fortschritt, der zum Abschmelzen der Masse verausgabter Lohnarbeit in etablierten Industriezweigen führt, ließ auch neue Industriezweige oder Fertigungsmethoden entstehen.

Der „prozessierende Widerspruch“ der Warenproduktion führt zu einem industriellen Strukturwandel, bei dem alte Industrien verschwanden und neue aufkommen, die wiederum Felder für Kapitalverwertung und Lohnarbeit eröffneten.
Über einen bestimmten Zeitraum hinweg besaßen bestimmte Industriesektoren und Fertigungsmethoden die Rolle eines Leitsektors, bevor diese durch andere, neue Industriezweige abgelöst wurden: Deswegen befindet sich der Kapitalismus seit dem Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert in einen permanenten Strukturwandel, bei dem die Textilbranche, die Schwerindustrie, die Chemiebranche, die Elektroindustrie oder die Autoindustrie als Leitsektoren dienten und massenhaft Lohnarbeit verwerteten (Siehe unten).

Nun besagt ein Glaubenssatz der bürgerlichen Ökonomie, dass im Rahmen dieses Strukturwandels genauso viele Arbeitsplätze in neuen Wirtschaftszweigen entstehen, wie in alten Industrien wegrationalisiert werden.

Doch genau dieser Strukturwandel funktioniert nicht mehr: Die Lohnarbeit verflüchtigt sich seit den 80er Jahren aufgrund der Rationalisierungsschübe der mikroelektronischen Revolution. In ihrem Kern erleben wir tatsächlich eine Krise der kapitalistischen Arbeitsgesellschaft, die durch die Dritte Industrielle Revolution, deren Basis die Mikroelektronik und die Informationstechnologien sind, ausgelöst wurde. Letzten Endes ist der Kapitalismus schlicht zu produktiv geworden. Die immer schneller um sich greifende Rationalisierung und Automatisierung führt dazu, dass immer mehr Waren in immer kürzerer Zeit durch immer weniger Arbeitskräfte hergestellt werden können. Neue Industriezweige wie die Mikroelektronik und die Informationstechnik beschleunigten diese Tendenz immer weiter. Diese neuen Technologien schaffen weitaus weniger Arbeitsplätze, als durch deren gesamtwirtschaftliche Anwendung wegrationalisiert wurden. Das massive Abschmelzen der Lohnarbeit in der Warenproduktion findet in allen Industriestaaten seit Jahrzehnten statt – und es war nicht zuletzt der in den 80ern einsetzende Aufstieg des Finanzsektors, der den vollen Ausbruch dieser Krise der Arbeitsgesellschaft vermittels der Anhäufung gigantischer Schuldenberge verzögerte. Die Ausbildung eines übermächtigen Finanzsektors mit dem wachsenden Grad von Verschuldung auf allen Ebenen und im globalen Maßstab, kann somit als eine Systemreaktion auf einen nicht mehr erfolgreich stattfindenden Strukturwandel in den Industrieländern aufgefasst werden.

Die gegenwärtige Krise bringt somit den entwickelten Irrsinn einer auf Profit und Arbeitskraftverwertung gründenden kapitalistischen Wirtschaftsweise zum Vorschein, der bereits in dem widersprüchlichen Doppelcharakter der Lohnarbeit angelegt ist. Gebrauchswerte werden nun massenhaft zerstört, da der in ihnen als Waren vergegenständlichte Wert nicht mehr per Verkauf auf dem Markt realisiert werden kann. In Spanien etwa wurden bereits Hunderttausende von Zwangsräumungen durchgeführt, die zu einem massiven Anstieg der Obdachlosigkeit geführt haben. Gleichzeitig stehen Hunderttausende von Häusern und Appartements leer oder diese werden gar zum Abriss freigegeben. Der Kapitalismus erstickt somit an dem von ihm hervorgebrachten materiellen Reichtum, weil dieser nicht mehr in das auf Verwertung von Arbeitskraft basierende enge Korsett gezwängt werden kann. Immer mehr Menschen werden ins Elend getrieben. Der Grund: Die Produktivität wurde so weit entwickelt, dass „eigentlich“ – jenseits des Kapitalismus und unter anderen gesellschaftlichen Verhältnissen – alle Menschen ein gutes Leben führen könnten. Die von der mikroelektronischen Revolution entfachten Produktivkräfte sprengen somit die Fesseln der kapitalistischen Produktionsverhältnisse – ganz wie es Karls Marx prophezeite.

Tomasz Konicz lebt in Olsztyn (Polen). Er studierte Geschichte, Soziologie, Philosophie und Wirtschaftsgeschichte in Hannover. Konicz arbeitet als freier Journalist mit den Schwerpunkten Krisenanalyse und Osteuropa.


Kondratieff-Zyklen
Mit seiner Theorie der „langen Konjunkturwellen“ hat der sowjetische Ökonom Nikolai Kondratieff erstmals den Einfluss des Strukturwandels auf den Konjunkturverlauf im Kapitalismus thematisiert. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter hat 1938 – ein Jahr nach Kondratieffs Ermordung im Zug stalinistischer „Säuberungen“ – den Begriff der „Kondratieff-Zyklen“ eingeführt, um dieser wissenschaftlichen Pioniertat Rechnung zu tragen. Hierbei handelt es sich um einen strukturellen Zyklus, der sich über Jahrzehnte erstreckt. Getragen wird dieser Zyklus von neu entstandenen Schlüsselindustrien, die neue Massenbeschäftigung kreieren.

Einer Periode des Aufschwungs (Phase-A), in der die neue Schlüsselindustrie expandiert, folgt eine Zeit des Abschwungs (Phase-B), bei der massive Produktivitätssteigerungen, wie sie im Artikel beschrieben wurden, zum Beschäftigungsabbau führen. Seit Anbeginn der Industrialisierung erleben wir neben den kürzeren 7 bis 10-jährigen Konjunkturzyklen, unterschiedliche lange Wellen der Konjunktur oder Kondratieff-Zyklen. Sobald durch fortschreitende technische Entwicklung die Massenbeschäftigung in einem älteren Sektor nachließ, entstanden durch denselben wissenschaftlich-technischen Fortschritt neue Industriezweige, die die „überschüssige“ Arbeitskraft aufnahmen.
Der renommierte US-amerikanische Sozialwissenschaftler Immanuel Wallerstein beschrieb jüngst das Dilemma, in dem sich die Weltwirtschaft seit 30 Jahren befindet, anhand dieser Kondratieff-Zyklen. Im folgenden zusammenfassend Wallersteins Darstellung:

Die Welt tauchte aus der letzten Kondratieff B-Phase [also einen Abschwung, T.K.] um das Jahr 1945 herum auf, um dann in die stärkste A-Phase [Aufschwung, T.K.] in der Geschichte des Weltsystems einzutreten. Diese erreichte ihren Höhepunkt 1967-73. Dann begann der erneute Abschwung. Diese B-Phase dauert viel länger als alle früheren B-Phasen und wir befinden uns immer noch in ihr.

Systemkrisen treten somit dann ein, wenn die von einem bestimmten Industriezweig generierte Massenbeschäftigung aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen abflaut, während sich noch keine neuen Beschäftigungsfelder in neuartigen Industrien aufgetan haben. Spätestens ab Mitte der 1980er Jahre setzt ein weiterer Innovationsschub innerhalb der kapitalistischen Ökonomie ein. Diese auf der Mikroelektronik basierende industrielle Revolution steigert die Produktivität ganzer Industriezweige in vorher ungeahnten Dimensionen; durch Rationalisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen werden große Teile der klassischen Industriearbeiterschaft „überflüssig“.

Doch diesmal geht die Rechnung nicht auf. In den neuen Hightech-Branchen entstehen weit weniger Arbeitsplätze, als in den „alten“ Industrien überflüssig werden. Die IT-Branche bildet somit nicht die klassische Basis für einen neuen Kondratieff-Zyklus. Dem Massenheer der Industriearbeiterschaft folgt kein vergleichbar großes Massenheer von Programmierern, Informatikern oder Web-Designern. Der kurze, stürmische Konjunkturfrühling der IT-Branche untergrub im Endeffekt weiter die Fundamente unser „Arbeitsgesellschaft“.

Anmerkung der LP21-Redaktion: In Heft 12 von Lunapark21 eröffneten wir eine Debatte zum Thema „Krisen und lange Wellen“ mit einem Betrag von Andrea Komlosy. Auf die in Wien lebende Professorin Komlosy antwortete Karl Heinz Roth, Bremen, mit einem Beitrag in Heft 14 unter der Überschrift „Wiederaufschwung oder lange Depression? – Der Ausgang der Weltwirtschaftskrise aus der Perspektive der ´langen Wellen´“. Im hier wiedergegebenen Beitrag von Tomasz Konicz wird diese Diskussion neu aufgegriffen.

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