Heft 24: Die Ökonomie Osteuropas heute

lunapark 21 - heft 24 - ökonomie osteuropas heutequartalslüge Freihandel schafft Arbeitsplätze kolumne winfried wolf Nelson Mandela & die deutsche Verantwortung für das Apartheid-Regime welt & wirtschaft P. SchreinerTTIP – Entdemokratisierung & Sozialabbau durch die Hintertür TTIP: Interview mit P. Eberhardt von Corporate Europe Observatory W. WolfChinas unaufhaltsamer Aufstieg im globalen Konzern-Monopoly R. HickelÖkonomie-Nobelpreis: „Preis der Gegensätze“ S. GerhardtUS-Eliten streiten über ihren Staat soziales & gegenwehr G. SchmidtMexikanische Lehrkräfte protestieren weiter G. FülberthMindestlohn feminismus & ökonomie G. Notz„Alleinstehende“ Frauen: Zwischen Selbstverwirklichung & Armut H. BulsWeibliche Altersarmut spezial: die ökonomie osteuropas heute H. Hofbauer„Ostpartnerschaft“ endet am Dnjestr C. MedveSoziale & sozialpolitische Krisen in Osteuropa T. KoniczPolen: Im Bann der Semiperipherie G. Kerényi & S. ZimmermannQuo vadis Ungarn? W. WolfEU-Autoindustrie: Verlagerung von West nach Ost lunaluna V. LöschDie Frank Underwoods haben die Schlacht noch nicht gewonnen energie · umwelt · verkehr B. Knierim20 Jahre Bahnreform in Deutschland E. HappeBrief eines Eisenbahners an die Süddeutsche Zeitung der subjektive faktor S. HolzwarthKontext TV – die anderen Nachrichten geschichte & ökonomie T. KuczynskiTatsächliche & angebliche Funktionen von Markt & Plan kultur & gesellschaft S. GerhardtSolidarisch arbeiten – Ein Buch zum Versuch M. LupinskyDie neuen Abenteuer des Don Q. zeit & ort S. GerhardtGuangzhou: Lieferservice für den Weltmarkt seziertisch nr. 161 G. FülberthAusgespart

Toter Mandela, guter Mandela. kolumne winfried wolf

Die deutsche Verantwortung für das Apartheid-Regime und den Atomstaat Südafrika
Lunapark21 – Heft 24

Nach Nelson Mandelas Tod ließ Barack Obama in den USA die Flaggen auf halbmast setzen. Er pries Mandela als „Mann des Friedens“. Der US-Präsident entscheidet mehrmals im Monat darüber, welche Menschen völkerrechtswidrig mit US-Drohnen getötet werden – nicht zuletzt auf afrikanischem Boden.

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Keine Diskriminierung – von Profiten

TTIP – Entdemokratisierung und Sozialabbau durch die Hintertür
Patrick Schreiner. Lunapark21 – Heft 24

Als US-Präsident Barack Obama im Februar 2013 eine „transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ („Transatlantic Trade and Investment Partnership“, TTIP) zwischen der Europäischen Union und den USA ankündigte, war die öffentliche Aufmerksamkeit größer als bei solchen Themen üblich.

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„Preis der Gegensätze“

Anmerkungen zum diesjährigen Ökonomie-Nobelpreis
Rudolf Hickel. Lunapark21 – Heft 24

In der Rechtfertigung des Komitees zur Vergabe des Ökonomie-Nobelpreises werden die drei Nobelpreisträger in diesem Jahr kurzerhand als eine gemeinsame Gruppe zur Erforschung der Bildung von Vermögenspreisen auf den Finanzmärkten zusammengefasst. Robert J. Shiller, Eugene Fama und Lars Peter Hansen ginge es unter anderem um die Antwort auf die Frage „Warum Aktienpreise steigen und fallen?“

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Hinter verschlossenen Türen

Die US-Eliten streiten über ihren Staat
Sebastian Gerhardt. Lunapark21 – Heft 24

Mitte Dezember sollen Senat und Repräsentantenhaus eine Lösung für den Haushaltsstreit vorlegen. Es ist der vierte Anlauf – nach dem Sommer 2011, dem Jahreswechsel 2012/13 und der ganz großen Oper im Oktober in diesem Jahr. Aber die Chancen auf eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern stehen nicht schlecht. Denn die Tea Party ist mit dem Versuch einer offenen Instrumentalisierung der Haushaltsfragen zur Verhinderung der Gesundheitsreform (Affordable Care Act, ACA) krachend gescheitert.

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Mexiko: Neoliberale Schulreform

Lehrkräfte geben Protest gegen verabschiedete Bildungsreform nicht auf
Gerold Schmidt. Lunapark21 – Heft 24

Pöbel, Vandalen, Esel, Wilde, Radikale, Verantwortungslose, Ratten, Revoluzzer, Schakale… Medien und der Mainstream in Mexiko haben in den vergangenen Monaten kaum eine Wertung ausgelassen, wenn sie gegen die organisierte Lehrerschaft im Land zu Felde zogen.

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Mindestlohn. lexikon

Georg Fülberth. Lunapark21 – Heft 24

Bei Marx gibt es einen Mindestlohn, der im Kern allerdings nicht gesetzlich festgelegt, sondern ökonomisch zwangsläufig ist. Das ist der Betrag, der gezahlt werden muss, damit die Arbeitskraft auf Dauer in ausreichender Menge und Qualifikation dem Kapital zur Verfügung steht. Wird diese Grenze unterschritten, versiegt die Quelle des Mehrwerts, ja kann sogar die Reproduktion des Kapitals in Frage gestellt sein.

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